Datenschutzerklärung
1. Datenschutz auf einen Blick
Allgemeine Hinweise
Diese Seite informiert Sie, was mit Ihren Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Persönliche Daten sind alle Daten, mit denen man Sie erkennen kann.
2. Verantwortlicher
Streifinger KI & Web Services UG (haftungsbeschränkt)
Geschäftsführer Markus Streifinger
Liscowstr. 34
81739 München
E-Mail: info@anwaltbrief24.de
Telefon: +49 170 3891322
3. Hosting der Website (GitHub Pages)
Die statischen Dateien unserer Website werden von der GitHub, Inc., 88 Colin P Kelly Jr Street, San Francisco, CA 94107, USA, über den Dienst „GitHub Pages" gehostet und über das globale Content Delivery Network von Fastly ausgeliefert. Beim Aufruf der Website werden technisch notwendige Daten verarbeitet, insbesondere:
- IP-Adresse
- Datum und Uhrzeit der Anfrage
- Browsertyp, Betriebssystem, Referrer
- übertragene Datenmenge
Zweck: Auslieferung der Website, Schutz vor Missbrauch, Fehleranalyse.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer technisch fehlerfreien und sicheren Bereitstellung der Website).
Empfänger in Drittländern: GitHub, Inc. und ihre Konzernmutter Microsoft Corporation sind unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Ergänzend gelten die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission sowie das GitHub Data Protection Agreement, das automatisch Bestandteil der GitHub-Nutzungsbedingungen ist.
Speicherdauer: Server-Logs werden nach Angaben von GitHub bis zu 30 Tagen gespeichert.
DNS-Hosting und E-Mail-Infrastruktur für die Domain anwaltbrief24.de werden über Hostinger International Ltd., 61 Lordou Vironos Street, 6023 Larnaca, Zypern, betrieben. Hostinger verarbeitet hierfür Verbindungsdaten im Rahmen des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
4. Kontaktformular
Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert.
Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.
Zur technischen Verarbeitung und Speicherung der Kontaktanfragen setzen wir Dienstleister als Auftragsverarbeiter ein (Art. 28 DSGVO). Dazu gehören insbesondere unser Datenbank-/Hostingdienstleister (Supabase) zur Speicherung der Anfragen sowie ein E-Mail-Versanddienstleister (Resend) zum Versand der Benachrichtigungs-E-Mails. Die Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung der Anfrage verarbeitet.
Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (in der Regel 6 Monate nach abschließender Bearbeitung). Zwingende gesetzliche Bestimmungen, insbesondere Aufbewahrungsfristen, bleiben unberührt.
5. Einsatz von Drittanbietern und Auftragsverarbeitung
Zur Erbringung unserer Dienstleistungen setzen wir verschiedene Drittanbieter als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO ein. Im Folgenden informieren wir Sie über die jeweiligen Anbieter, die verarbeiteten Daten und die Rechtsgrundlagen.
Besondere Kategorien personenbezogener Daten: Enthält Ihre Schilderung besondere Kategorien personenbezogener Daten (z. B. Gesundheitsangaben), verarbeiten wir diese ausschließlich, soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung Ihrer Rechtsansprüche erforderlich ist (Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO). Bitte machen Sie nur Angaben, die für Ihr Anliegen nötig sind.
Daten Dritter: Angaben zu Dritten (z. B. Vermieter, Händler, Gegenseite), die Sie uns mitteilen, verarbeiten wir auf Grundlage unseres und Ihres berechtigten Interesses an der Formulierung und dem Versand Ihres Schreibens (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Gegenseite erhält die Angaben durch Ihr Schreiben selbst.
5.1 KI-gestützte Textverarbeitung (Sprachmodell von OpenAI, eingebunden über den Pseudonymisierungs-Dienst anymize)
Anbieter des Sprachmodells: Für die Brieferstellung wird derzeit ein Sprachmodell von OpenAI eingesetzt, das anymize über seinen eigenen Zugang anspricht; welches Modell das ist, geben wir gegenüber anymize vor. Maßgeblich für die Empfänger auf diesem Weg ist deshalb die Unterauftragsverarbeiter-Liste von anymize. Unser eigenes Vertragsverhältnis besteht mit OpenAI Ireland Ltd., 1st Floor, The Liffey Trust Centre, 117–126 Sheriff Street Upper, Dublin 1, D01 YC43, Irland (Vertragspartner für Kunden im EWR laut OpenAI Services Agreement, Stand 01.01.2026); die Verarbeitung erfolgt teilweise über OpenAI, L.L.C. (USA). Es trägt die weiter unten beschriebene unmittelbare Übermittlung der Ähnlichkeitswerte, nicht die Brieferstellung.
Rolle im Ablauf: Für die Erstellung und Überarbeitung von Briefentwürfen und für die Auswertung hochgeladener Dokumente ist OpenAI nicht unser unmittelbarer Auftragsverarbeiter. Der Aufruf geht an den Pseudonymisierungs-Dienstleister anymize (Abschnitt 5.2); dieser maskiert Ihre Angaben und reicht erst die maskierte Fassung an das Sprachmodell weiter. OpenAI wird dabei als Unterauftragsverarbeiter von anymize tätig (Art. 28 Abs. 4 DSGVO). Eine Ausnahme beschreibt der Absatz „Eine verbleibende unmittelbare Übermittlung" weiter unten.
Zweck: Erstellung und Überarbeitung von Briefentwürfen mittels KI sowie Konsistenzprüfung hochgeladener Dokumente.
Übermittelte Daten: Sachverhaltsangaben aus dem Chat, Entwürfe der Briefe, hochgeladene Dokumente (soweit zur Prüfung erforderlich).
Vorgeschaltete Pseudonymisierung — und der tatsächliche Weg: Für die Brieferstellung übermitteln wir Ihre Angaben nicht unmittelbar an OpenAI. Der Aufruf geht an anymize (Abschnitt 5.2). Dort werden Ihre personenbezogenen Klartextangaben (Namen, Adressen, Kontaktdaten, Aktenzeichen) durch Platzhalter ersetzt; erst diese maskierte Fassung wird an das Sprachmodell weitergereicht. Das Modell erhält dadurch in der Regel keine Klartext-Identitäten, sondern pseudonymisierte Sachverhaltsangaben. Die automatische Erkennung greift in den meisten Fällen; eine vollständige Erkennung ist nicht garantiert, pseudonymisierte Angaben können daher weiterhin personenbezogene Daten enthalten. Die Rück-Ersetzung der Platzhalter durch die echten Angaben erfolgt erst im fertigen Brief außerhalb der KI-Verarbeitung.
Eine verbleibende unmittelbare Übermittlung: Nachdem ein Entwurf erzeugt oder überarbeitet wurde, berechnen wir zu Ihrem Fall einen numerischen Ähnlichkeitswert („Embedding"), mit dem sich Fälle intern vergleichen lassen. Dafür werden der fertige Entwurfstext sowie Kategorie, Rechtsgebiet und die Kurzzusammenfassung des Falls unmittelbar an die Einbettungs-Schnittstelle von OpenAI übermittelt — ohne die vorgeschaltete Maskierung nach Abschnitt 5.2. Der Entwurf enthält zu diesem Zeitpunkt bereits die tatsächlichen Klartextangaben. Für diese Übermittlung gilt dieselbe Einwilligung wie für die übrige KI-Verarbeitung: Haben Sie sie widerrufen, werden keine neuen Entwürfe und damit auch keine neuen Ähnlichkeitswerte mehr erzeugt.
Rechtsgrundlage: Die Bereitstellung des Dienstes stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung). Für die KI-Verarbeitung Ihrer Angaben holen wir zusätzlich Ihre ausdrückliche Einwilligung ein (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Ohne diese Einwilligung findet keine Übermittlung an das Sprachmodell statt. Die Übermittlung läuft über anymize als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; OpenAI wird als dessen Unterauftragsverarbeiter tätig. Für die oben beschriebene unmittelbare Übermittlung der Ähnlichkeitswerte ist OpenAI unser Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO.
Widerruf der KI-Einwilligung: Sie können die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (in den Kontoeinstellungen unter „Einwilligungen"). Nach dem Widerruf werden keine neuen Briefe, keine Überarbeitungen und keine Dokumentauswertungen mehr erzeugt. Bereits erzeugte Entwürfe können Sie weiterhin prüfen, freigeben und versenden lassen; das Erinnerungsschreiben ist ein festes Muster ohne KI und bleibt vom Widerruf unberührt. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
AV-Vertrag: Unser Auftragsverarbeitungsvertrag für die Brieferstellung besteht mit anymize (Abschnitt 5.2); einen eigenen Auftragsverarbeitungsvertrag zwischen uns und OpenAI gibt es für diesen Weg nicht. Für die unmittelbare Übermittlung der Ähnlichkeitswerte gilt das OpenAI Data Processing Addendum, automatisch gültig als Teil der Services Agreement: https://openai.com/policies/data-processing-addendum/
Drittlandübermittlung: Die Maskierung selbst findet in Rechenzentren in Deutschland statt (Abschnitt 5.2). Soweit OpenAI die maskierten Angaben als Unterauftragsverarbeiter von anymize und die Ähnlichkeitswerte als unser Auftragsverarbeiter in den USA verarbeitet, stützt sich die Übermittlung auf das EU-US Data Privacy Framework (Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vom 10.07.2023), unter dem OpenAI zertifiziert ist. Ergänzend gelten die EU-Standardvertragsklauseln (Standard Contractual Clauses, SCCs) gemäß OpenAI DPA.
Speicherdauer: Für die oben beschriebene unmittelbare Übermittlung der Ähnlichkeitswerte gilt: API-Daten werden von OpenAI für maximal 30 Tage zur Missbrauchsprävention und Sicherheit gespeichert und anschließend automatisch gelöscht; eine Nutzung der Daten für das Modell-Training findet nicht statt, sämtliche Data-Sharing-Optionen sind in unseren OpenAI-Organisationseinstellungen deaktiviert. Die über anymize geführten Aufrufe der Brieferstellung laufen nicht über unsere OpenAI-Organisation; für sie gelten die Vorgaben, die anymize gegenüber seinem Unterauftragsverarbeiter durchsetzt. Für die Speicherdauer beim vorgeschalteten Dienst anymize gilt Abschnitt 5.2.
Keine ausschließlich automatisierte Entscheidungsfindung: Die KI erstellt lediglich einen Entwurf. Im aktuellen Self-Service-Angebot prüfen Sie als Nutzer die im Entwurf enthaltenen Angaben selbst, geben das Schreiben frei und versenden es in Ihrem eigenen Namen. Die abschließende Entscheidung über Inhalt und Versand des Schreibens liegt damit bei Ihnen; eine ausschließlich automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Eine anwaltliche Prüfung und Freigabe durch einen zugelassenen Rechtsanwalt ist im aktuellen Produkt nicht Bestandteil des Ablaufs, sondern als spätere Ausbaustufe (Stufe 2) vorgesehen.
Weitere Informationen: https://openai.com/security-and-privacy/
5.2 anymize (Pseudonymisierungs-Dienstleister: Maskierung personenbezogener Daten vor der KI-Verarbeitung)
Anbieter: anymize (app.anymize.ai), ein auf Pseudonymisierung spezialisierter Dienstleister mit Rechenzentren in Deutschland.
Zweck: Maskierung bzw. Pseudonymisierung der in Ihren Angaben enthaltenen personenbezogenen Daten (Namen, Adressen, Kontaktdaten, Aktenzeichen) vor der Übermittlung an das KI-Sprachmodell (siehe Abschnitt 5.1). Die echten Angaben werden dabei durch Platzhalter ersetzt; die Rück-Ersetzung durch die tatsächlichen Angaben erfolgt erst im fertigen Brief außerhalb der KI-Verarbeitung. Die automatische Maskierung greift in den meisten Fällen; eine vollständige Erkennung ist nicht garantiert.
Verarbeitete Daten: Die von Ihnen geschilderten Sachverhaltsangaben einschließlich der darin enthaltenen Klartext-Personendaten (insbesondere Namen, Adressen, Kontaktdaten und Aktenzeichen) sowie die von Ihnen hochgeladenen Dokumente, die anymize zur Texterkennung (OCR) und Maskierung erhält. Der Dienstleister erhält diese Angaben im Klartext, um sie maskieren zu können.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) in Verbindung mit Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitung).
AV-Vertrag: Mit anymize besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Serverstandort: Rechenzentren in Deutschland, ISO-27001-zertifiziert. Die Maskierung selbst findet dort statt; für sie werden die Daten nicht in ein Drittland übermittelt. Die maskierte Fassung reicht anymize anschließend an das Sprachmodell weiter; soweit OpenAI sie als Unterauftragsverarbeiter in den USA verarbeitet, gilt die Drittlandangabe in Abschnitt 5.1.
Speicherdauer: Die Klartextangaben werden von anymize ausschließlich für die Dauer des Maskierungsvorgangs verarbeitet und nicht darüber hinaus zu eigenen Zwecken gespeichert.
Hinweis: Durch diese Vorschaltung erhält das nachgelagerte KI-Sprachmodell (Anbieter OpenAI als Unterauftragsverarbeiter von anymize, Abschnitt 5.1) in der Regel keine Klartext-Identitäten, sondern pseudonymisierte Angaben. Die automatische Erkennung greift in den meisten Fällen; eine vollständige Erkennung ist nicht garantiert, pseudonymisierte Angaben können daher weiterhin personenbezogene Daten enthalten.
5.3 Supabase (Backend und Datenspeicherung)
Anbieter: Supabase, Inc., 970 Toa Payoh North #07-04, Singapore 318992
Zweck: Speicherung von Nutzerdaten, Falldaten, Dokumenten und Briefen; Authentifizierung; Echtzeit-Kommunikation.
Übermittelte/Gespeicherte Daten: E-Mail-Adresse, Authentifizierungsdaten, Sachverhaltsangaben, Briefentwürfe, hochgeladene Dokumente, Fallstatus und -verlauf.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) in Verbindung mit Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitung).
AV-Vertrag: Supabase Data Processing Agreement: https://supabase.com/legal/dpa
Serverstandort: AWS eu-central-1 (Frankfurt, Deutschland). Die in dieser Datenbank gespeicherten Daten verbleiben damit in der EU; für die übrigen in den Abschnitten 5 bis 7 genannten Dienste gelten die dort jeweils beschriebenen Angaben zum Verarbeitungsort und zu etwaigen Drittlandübermittlungen.
Weitere Informationen: https://supabase.com/security
5.4 Stripe (Zahlungsabwicklung)
Anbieter: Stripe Payments Europe, Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, D02 H210, Irland
Zweck: Abwicklung von Zahlungen (Kreditkarte, SEPA etc.) und Rechnungsstellung.
Übermittelte Daten: E-Mail-Adresse, Zahlungsinformationen, Rechnungsadresse, Zahlungsbeträge.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) in Verbindung mit Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitung).
AV-Vertrag: Stripe Data Processing Agreement: https://stripe.com/de/legal/dpa
Hinweis: Zahlungsdaten (Kreditkartennummer etc.) werden ausschließlich von Stripe verarbeitet und nie auf unseren Servern gespeichert. Stripe ist PCI DSS Level 1 zertifiziert.
Eigene Verantwortlichkeit von Stripe: Soweit Stripe für uns tätig wird, erfolgt das im Rahmen der Auftragsverarbeitung. Darüber hinaus verarbeitet Stripe die Zahlungsdaten für eigene Zwecke als eigenständiger Verantwortlicher, insbesondere zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs gegenüber den beteiligten Zahlungsdienstleistern, zur Betrugsprävention und Risikobewertung sowie zur Erfüllung eigener gesetzlicher Pflichten (Geldwäsche-, Aufsichts- und Aufbewahrungsrecht). Auf diese Verarbeitung haben wir keinen Einfluss; Einzelheiten beschreibt Stripe im Privacy Center: https://stripe.com/de/privacy-center/legal
Drittlandübermittlung: Stripe kann Daten an verbundene Unternehmen, unter anderem an die Stripe, Inc. in den USA, übermitteln. Grundlage dafür sind das Stripe Data Processing Agreement und die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission nebst ergänzenden Schutzmaßnahmen.
Weitere Informationen: https://stripe.com/de/privacy
5.5 Google Places (Adress-Autovervollständigung)
Anbieter: Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.
Zweck: Adress-Autovervollständigung (Autocomplete) zur Vereinfachung der Adresseingabe bei der Registrierung und Erstellung von Briefen.
Übermittelte Daten: IP-Adresse, eingegebene Adressdaten (Suchanfragen im Adressfeld).
Rechtsgrundlage: Einwilligung gemäß § 25 Abs. 1 TDDDG i. V. m. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Das Google Places SDK wird erst geladen, nachdem Sie der Cookie-Kategorie „Funktionale Cookies" in unserem Cookie-Banner ausdrücklich zugestimmt haben. Ohne Ihre Einwilligung wird die Autovervollständigung nicht aktiviert und es werden keine Daten an Google übertragen. Stattdessen steht Ihnen ein manuelles Adressformular zur Verfügung.
Drittlandübermittlung: Eine Übermittlung von Daten in die USA kann nicht ausgeschlossen werden. Es gilt der EU-US Data Privacy Framework (Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vom 10.07.2023). Ergänzend gelten die EU-Standardvertragsklauseln (Standard Contractual Clauses, SCCs).
Weitere Informationen: https://policies.google.com/privacy
5.6 Resend (E-Mail-Versand)
Für den Versand von System-E-Mails (Bestätigungen, Warteliste, Brief-Statusbenachrichtigungen, Passwort-Reset) nutzen wir den Dienst „Resend" der Resend, Inc., 2261 Market Street #5039, San Francisco, CA 94114, USA.
Verarbeitete Daten: E-Mail-Adresse, Name (falls angegeben), Inhalt der E-Mail, Zustell- und Öffnungs-Metadaten.
Zweck: Zuverlässige Zustellung von transaktionalen E-Mails im Rahmen der Vertragsanbahnung und -erfüllung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsanbahnung / Vertragserfüllung) sowie Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitungsvertrag).
Empfänger in Drittländern: USA. Die Rechtmäßigkeit der Übermittlung stützen wir, sofern Resend nicht unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert ist, ausschließlich auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Den DPA von Resend finden Sie unter https://resend.com/legal/dpa.
Speicherdauer: Zustellprotokolle werden in der Regel 30 Tage vorgehalten.
5.7 Brief-Versanddienstleister (physischer Briefversand)
Anbieter: Für den physischen Versand setzen wir den Brief-Versanddienstleister LetterXpress ein.
Zweck: Physischer Versand des von Ihnen freigegebenen Schreibens (unter anderem per Einwurf-Einschreiben) in Ihrem Namen einschließlich Dokumentation des Versands (Versandnachweis und Sendungsverfolgung).
Übermittelte Daten: Empfängername, Empfängeranschrift und das vollständige Brief-PDF sowie gegebenenfalls Ihre Absenderdaten. Da der Brief zu diesem Zeitpunkt bereits fertiggestellt ist, enthält er die tatsächlichen Klartextangaben.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) in Verbindung mit Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitung).
AV-Vertrag: Mit LetterXpress besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Unterauftragsverarbeiter: LetterXpress bindet zur Erbringung der Versandleistung seinerseits Unterauftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 Abs. 4 DSGVO ein. Dies sind namentlich Amazon Web Services (AWS), Rechenzentrum Luxemburg (Hosting-Infrastruktur), Mailjet (transaktionaler E-Mail-Versand), Icom, Bechtle, X KEY sowie Green Data Protection. Die Einbindung erfolgt jeweils auf Grundlage von Auftragsverarbeitungsverträgen nach Art. 28 DSGVO; die Verarbeitung erfolgt innerhalb der EU/des EWR.
Hinweis zu besonderen Kategorien / Berufsgeheimnis: Da beim Druck und Kuvertieren Menschen am Verarbeitungsprozess beteiligt sind, können die im Schreiben enthaltenen Angaben – gegebenenfalls einschließlich besonderer Kategorien personenbezogener Daten sowie berufsgeheimnisrelevanter Informationen (§ 203 StGB) – dort zur Kenntnis genommen werden. Der Dienstleister ist entsprechend zur Vertraulichkeit verpflichtet.
Serverstandort/Speicherdauer: Unser Versanddienstleister LetterXpress speichert Empfängeradressen und Briefinhalte für 60 Tage nach dem Versand und löscht sie anschließend vollständig. Versandnachweise werden für die Dauer der Nachweisführung vorgehalten. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich in der EU/EWR. Bei uns bleiben der Versandauftrag mit Sendungsnummer und Sendungsverfolgung sowie das versendete Brief-PDF auch nach einer Kontolöschung als Teil des Beweispakets nach Abschnitt 10 erhalten, bis das dritte Jahr nach dem Versand abgelaufen ist.
5.8 Warteliste
Zweck: Wir informieren Sie, sobald neue Funktionen oder die geplante zweite Stufe (anwaltliche Prüfung und Freigabe) verfügbar sind. Einen festen Termin für diese Stufe gibt es nicht.
Gespeicherte Daten: Ihre E-Mail-Adresse sowie gegebenenfalls die von Ihnen angegebene Fallkategorie bzw. Ihr Anliegen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Eintragung in die Warteliste ist Ihre Einwilligung; Sie können sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft per E-Mail an info@anwaltbrief24.de widerrufen.
Versand: Die E-Mails der Warteliste versenden wir über den E-Mail-Dienstleister Resend (siehe Abschnitt 5.6).
Speicherdauer: Bis zum Widerruf Ihrer Einwilligung, spätestens 12 Monate nach Ende der Warteliste.
5.9 Online-Widerruf (§ 356a BGB)
Auf der Seite /widerruf-ausueben stellen wir die gesetzlich vorgesehene Widerrufsfunktion bereit.
Verarbeitete Daten: Name, E-Mail-Adresse, Fallkennung, das von Ihnen angegebene Vertragsdatum, Ihr Mitteilungstext (soweit ausgefüllt), Datum und Uhrzeit der Erklärung sowie die IP-Adresse, von der die Erklärung abgesendet wurde. Für die Begrenzung der Absendehäufigkeit protokollieren wir zusätzlich die IP-Adresse, die eingegebene Fallkennung und den Zeitpunkt des Versuchs.
Zweck: Bereitstellung und Dokumentation der gesetzlich vorgesehenen Widerrufsfunktion sowie Missbrauchsabwehr (Begrenzung der Absendehäufigkeit, Rate-Limit).
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Missbrauchsabwehr).
Speicherdauer: Als Nachweis der Widerrufserklärung bewahren wir den Zeitpunkt der Erklärung, die Fall-Kennung und den Inhalt der Erklärung als Vertragskorrespondenz sechs Jahre auf (§ 257 HGB, § 147 AO). Die IP-Adresse gehört nicht zu diesem Nachweis: Wir verarbeiten sie ausschließlich zur Missbrauchsabwehr und löschen sie nach 12 Monaten. Das Versuchsprotokoll der Missbrauchsabwehr verarbeiten wir ausschließlich zu diesem Zweck; die Einträge werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht.
5.10 Angaben zu Straftaten und Ordnungswidrigkeiten (Art. 10 DSGVO)
In der Schilderung eines Falls oder in hochgeladenen Dokumenten können Angaben zu strafrechtlichen Verurteilungen oder laufenden Strafverfahren enthalten sein — etwa der Hinweis, dass eine Anzeige erstattet wurde oder ein Verfahren läuft. Solche Angaben unterliegen Art. 10 DSGVO und damit besonderen Voraussetzungen. Ordnungswidrigkeiten (zum Beispiel ein Bußgeldbescheid) fallen nach herrschender Auffassung nicht unter Art. 10 DSGVO; wir behandeln sie gleichwohl mit derselben Zurückhaltung.
Unser Grundsatz: Wir fordern solche Angaben nicht an und benötigen sie für die Brieferstellung nicht. Bitte geben Sie sie nicht ein. Der Dienst ist für strafrechtliche Angelegenheiten nicht vorgesehen; unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen verweisen Sie dafür an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt (§ 4 Abs. 1). Eine automatische Prüfung sondert Fälle, die erkennbar in das Strafrecht oder in ein Bußgeldverfahren gehören, vor der Brieferstellung aus: Für solche Fälle erzeugen wir keinen Entwurf.
Warum wir keine solche Verarbeitung anbieten: Art. 10 DSGVO lässt die Verarbeitung von Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten nur zu, wenn sie unter behördlicher Aufsicht erfolgt oder das Unionsrecht beziehungsweise das Recht eines Mitgliedstaats sie mit geeigneten Garantien ausdrücklich erlaubt. Beides trifft auf uns nicht zu, und weder eine Einwilligung noch die Erforderlichkeit für einen Vertrag ersetzen diese zusätzliche Voraussetzung. Wir richten deshalb keinen Verarbeitungsvorgang für solche Daten ein und stützen einen solchen auch nicht auf Art. 6 DSGVO.
Wenn solche Angaben dennoch in einem Fall auftauchen: Wir werten sie nicht aus, bewerten sie nicht, nutzen sie für keinen eigenen Zweck und geben sie nicht an Behörden weiter. Eine automatische Prüfung ordnet Fälle aus, die erkennbar in das Strafrecht oder in ein Bußgeldverfahren gehören; sie kann aber nicht jede einzelne Angabe zu einer Straftat in einem sonst unauffälligen Sachverhalt erkennen. Sondert die Prüfung einen Fall aus, wird er als außerhalb unseres Leistungsbereichs gekennzeichnet und nicht weiterbearbeitet; eine automatische Löschung der bereits eingegebenen Angaben ist damit nicht verbunden — sie bleiben zunächst in Ihrem Konto gespeichert. Entfernt werden sie auf Ihre Nachricht hin, wie im folgenden Absatz beschrieben. Deshalb sind wir auf Ihren Hinweis angewiesen, und deshalb bitten wir Sie, solche Angaben gar nicht erst einzugeben.
Löschung: Hochgeladene Dokumente können Sie in der Fallansicht selbst entfernen. Für die Schilderung selbst und für einen bereits ausgesonderten Fall genügt eine Nachricht an info@anwaltbrief24.de: Wir löschen die betroffenen Angaben dann unabhängig vom übrigen Fallbestand. Löschen Sie Ihr Konto in den Kontoeinstellungen, werden solche Angaben mit gelöscht: Fälle ohne Zahlung und ohne Versandauftrag verschwinden restlos, sonst bleibt allein das Beweispaket nach Abschnitt 10 zurück. Es enthält Ihre Schilderung, Ihre Nachrichten und Ihre Dateien nicht, wohl aber den versendeten Brief. Wenn es Ihnen um bestimmte Angaben geht und Ihr Konto bestehen bleiben soll, schreiben Sie uns. Bitte melden Sie uns solche Angaben, wenn sie Ihnen auffallen.
5.11 Daten der Empfängerperson (Information nach Art. 14 DSGVO)
Damit ein Brief zugestellt werden kann, verarbeiten wir auch Daten der Person, an die er gerichtet ist. Diese Daten stammen nicht von ihr selbst, sondern von unserer Kundin oder unserem Kunden. Dieser Abschnitt ist deshalb zugleich die Information nach Art. 14 DSGVO an die Empfängerperson. Wenn Sie einen über AnwaltBrief24 versendeten Brief erhalten haben, gilt er Ihnen.
Verantwortlicher: siehe Abschnitt 2. Quelle der Daten: die Angaben unserer Kundin oder unseres Kunden sowie von ihr oder ihm hochgeladene Unterlagen (etwa eine Rechnung oder ein Vertrag), in denen Ihr Name oder Ihre Anschrift steht. Aus öffentlich zugänglichen Quellen erheben wir keine Empfängerdaten.
Kategorien: Name beziehungsweise Firmierung, Anschrift und die Angaben zum Vorgang, die unsere Kundin oder unser Kunde in den Brief aufgenommen hat (etwa Vertrags- oder Rechnungsnummer, Beträge, Daten). Zwecke: Druck, Versand des Briefes im Namen unserer Kundin oder unseres Kunden und Dokumentation des Versands. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse unserer Kundin oder unseres Kunden daran, ein eigenes Anliegen schriftlich geltend zu machen, und unser Interesse daran, den beauftragten Versand auszuführen und nachzuweisen.
Empfänger: der Brief-Versanddienstleister (Abschnitt 5.7), unser Hosting- und Datenbankdienstleister (Abschnitt 5.3) sowie — soweit Ihre Daten in der Fallschilderung oder in hochgeladenen Unterlagen vorkommen — der Pseudonymisierungs-Dienstleister anymize (Abschnitt 5.2) und, soweit sie dort nicht maskiert wurden, das nachgelagerte Sprachmodell von OpenAI als dessen Unterauftragsverarbeiter (Abschnitt 5.1). Enthält der fertige Entwurf Ihre Angaben, werden sie außerdem mit dem in Abschnitt 5.1 beschriebenen Ähnlichkeitswert unmittelbar an OpenAI übermittelt. Speicherdauer: wie beim zugehörigen Fall (Abschnitt 10); Belege zum Versand für die Dauer der Nachweisführung, Rechnungsbelege nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Löscht unsere Kundin oder unser Kunde das Konto, bleiben Ihr Name und Ihre Anschrift als Teil des Beweispakets nach Abschnitt 10 erhalten, sofern der Brief in Auftrag gegeben wurde — dann bis zum Ablauf des dritten Jahres nach dem Versandauftrag. Kam es nie dazu, speichern wir sie nicht gesondert.
Ihre Rechte als Empfängerperson: Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18) sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung aus Gründen Ihrer besonderen Situation (Art. 21 DSGVO). Sie können sich außerdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren (Abschnitt 9). Für alle diese Anliegen genügt eine formlose Nachricht an info@anwaltbrief24.de unter Angabe des Absenders und des Datums des Briefes.
Wie Sie diese Information erreichen: Der Brief wird im Namen unserer Kundin oder unseres Kunden versendet und stammt inhaltlich von ihr oder ihm; er trägt keinen Hinweis auf AnwaltBrief24. Eine gesonderte Einzelmitteilung an Sie unterbleibt, soweit die Information die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung zivilrechtlicher Ansprüche beeinträchtigen würde (§ 33 Abs. 1 Nr. 2 lit. a BDSG). Genau darum geht es hier: Der Brief macht einen zivilrechtlichen Anspruch geltend und setzt Ihnen eine Frist; eine vorgelagerte oder begleitende Mitteilung von uns über die Datenverarbeitung würde das Vorgehen unserer Kundin oder unseres Kunden ankündigen und dessen Zweck vereiteln. Die Gründe dieses Verzichts halten wir intern schriftlich fest (§ 33 Abs. 2 BDSG).
Ihre Information wird dadurch nicht ersetzt, sondern verlagert: Dieser Abschnitt ist dauerhaft, öffentlich und ohne Anmeldung unter anwaltbrief24.de/datenschutz#empfaengerdaten abrufbar und vollständig — er enthält alles, was Art. 14 Abs. 1 und 2 DSGVO verlangt. Der Verzicht betrifft allein die Einzelmitteilung, nicht den Inhalt der Information und nicht Ihre Rechte. Wenn Sie wissen möchten, ob und welche Daten zu Ihnen bei uns vorliegen, genügt eine Nachricht an info@anwaltbrief24.de.
6. Google reCAPTCHA v3
Auf unserer Website setzen wir Google reCAPTCHA (v3) der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, ein. reCAPTCHA prüft anhand verschiedener Signale (u. a. IP-Adresse, Verweildauer, Mausbewegungen, Gerätemerkmale), ob eine Eingabe von einem Menschen oder einem automatisierten Programm stammt.
Rechtsgrundlage: Die Speicherung und das Auslesen von Informationen auf Ihrem Endgerät erfolgt ausschließlich nach Ihrer Einwilligung gemäß § 25 Abs. 1 TDDDG. Die anschließende Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft über unsere Cookie-Einstellungen widerrufen.
Empfänger in Drittländern: Google LLC, USA. Google ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Ergänzend gelten Standardvertragsklauseln.
Speicherdauer: Die Analyse-Daten werden von Google nach eigenen Angaben bis zu 6 Monate gespeichert.
Weitere Informationen: https://policies.google.com/privacy und https://policies.google.com/terms.
7. Google Analytics
Diese Website nutzt Funktionen des Webanalysedienstes Google Analytics. Anbieter ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland.
Google Analytics ermöglicht es dem Websitebetreiber, das Verhalten der Websitebesucher zu analysieren.
Measurement-ID: G-7GCNFZQYQF
Verarbeitete Daten: Google Analytics 4 verarbeitet pseudonyme Kennungen — insbesondere eine Client-ID (Cookie) sowie Geräte- und Browserdaten (z. B. Gerätetyp, Betriebssystem, Browser, Bildschirmauflösung, ungefährer Standort) und Angaben zu den aufgerufenen Seiten. IP-Adressen werden von Google nach eigenen Angaben nicht gespeichert, sondern nur zur Ableitung des groben Standorts genutzt und anschließend verworfen. Ein Personenbezug ist dadurch nicht ausgeschlossen: Über die genannten Kennungen lassen sich Nutzungsvorgänge einem Endgerät und damit mittelbar einer Person zuordnen.
Rechtsgrundlage: Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich nach Ihrer aktiven Einwilligung über unser Consent-Banner (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Ohne diese Einwilligung wird Google Analytics nicht geladen. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft über die Cookie-Einstellungen widerrufen.
Keine Werbefunktionen: Wir nutzen keine Werbefunktionen von Google Analytics.
Keine Google Signals: Google Signals ist auf dieser Website deaktiviert.
Speicherdauer: Die Nutzungs- und Ereignisdaten werden bei Google Analytics 4 nach 14 Monaten automatisch gelöscht.
Drittlandübermittlung: Trotz Vertragspartnerschaft mit Google Ireland Limited werden Daten an die Google LLC in den USA übermittelt. Google LLC ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Ergänzend gelten die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission.
Google Analytics wird nur geladen, wenn Sie der Cookie-Kategorie „Statistik" ausdrücklich zugestimmt haben. Ohne Ihre Einwilligung werden keine Daten an Google übertragen.
Widerspruch / Widerruf:
- Widerruf der Einwilligung jederzeit über unsere Cookie-Einstellungen (Button „Cookie-Einstellungen" im Footer)
- Browser-Add-on zur Deaktivierung von Google Analytics: https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de
Mehr Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://policies.google.com/privacy
8. Cookies & Einwilligungsmanagement
Unsere Website verwendet Cookies. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die Ihr Webbrowser auf Ihrem Endgerät speichert.
Wir setzen technisch notwendige Cookies ein, die für den Betrieb der Seite unerlässlich sind. Diese Cookies erfordern keine Einwilligung.
Darüber hinaus setzen wir optionale Cookies nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung ein.
Cookie-Kategorien:
- Notwendige Cookies: Diese Cookies sind für die Grundfunktionen der Website erforderlich und können nicht deaktiviert werden.
- Statistik-Cookies: Helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Website interagieren (z.B. Google Analytics).
- Funktionale Cookies: Ermöglichen erweiterte Funktionen wie die Adress-Autovervollständigung über Google Places.
- Externe Medien: Ermöglichen die Einbettung von Inhalten externer Plattformen.
Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie auf „Cookie-Einstellungen" im Footer der Website klicken.
9. Betroffenenrechte
Sie haben folgende Rechte bezüglich Ihrer personenbezogenen Daten:
- Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO)
- Berichtigungsrecht (Art. 16 DSGVO)
- Löschungsrecht (Art. 17 DSGVO)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
- Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
- Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO)
Löschungsrecht und Kontolöschung: Ihr Konto können Sie in den Kontoeinstellungen selbst löschen. Fälle, für die weder eine Zahlung erfolgt ist noch ein Versandauftrag hinausging, löschen wir dabei restlos. Bei bezahlten Fällen und bei Fällen, für die ein Versandauftrag an den Versanddienstleister übermittelt wurde, bewahren wir ein kleines Beweispaket auf: das versendete Brief-PDF (bei einem Erinnerungsschreiben auch dieses), Ihre Freigabe mit Zeitstempel, die Zahlungsdaten (Stripe-Kennungen, Betrag, Status), den Versandauftrag mit Sendungsnummer und Sendungsverfolgung, Name und Anschrift der Empfängerperson des Briefes sowie — falls vorhanden — die Erstattungsdaten und das Protokoll der Vorgänge zum Fall (Widerruf, Erstattungswunsch, Versandstopp, Abbestellen der Erinnerung, verbuchte Erstattung) mit Zeitpunkt und Weg. Ist ein bezahlter Fall nie versendet worden, bleibt nur das erstellte Brief-PDF mit Freigabe und Zahlungsdaten zurück — ohne Versandauftrag und ohne Sendungsnummer. Name und Anschrift der Empfängerperson speichern wir dann nicht gesondert; im Brief selbst stehen sie weiterhin, denn er ist genau das Schriftstück, das Sie verfasst haben. Wir brauchen es, um belegen zu können, dass ein Schreiben in Auftrag gegeben und versandt wurde und dass die Zahlung erfolgt ist — etwa wenn jemand den Zugang bestreitet oder eine Zahlung zurückgefordert wird. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Nachweisführung) im Zusammenspiel mit Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO. Das Beweispaket liegt in einem getrennten Speicherbereich, den Sie über Ihr Konto nicht mehr erreichen, und wird bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Versandauftrag aufbewahrt — bei einem bezahlten Fall ohne Versand bis zum Ende des dritten Jahres nach der Zahlung (Regelverjährung, §§ 195, 199 BGB); danach entfernen wir es samt PDF vollständig. Zum Paket gehören außerdem zwei interne Kennungen — eine für Ihr gelöschtes Konto, eine für den Fall. Sie sind Zahlen- und Buchstabenfolgen ohne weitere Angaben und dienen dazu, die Bestandteile eines Vorgangs zusammenzuhalten. Chatnachrichten, hochgeladene Dateien, die gesammelten Angaben zum Sachverhalt, der Entwurfsverlauf und Kontaktdaten über das Nötige hinaus werden auch bei bezahlten Fällen gelöscht, das Konto selbst ebenfalls. Was davon im Brief steht, bleibt allerdings im Brief: Das aufbewahrte PDF ist das Schreiben, das Sie verschickt haben, mit Ihrem Namen als Absender und mit dem Sachverhalt, den es schildert. Die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für Rechnungs- und Buchungsbelege bleiben davon unberührt (Abschnitt 10).
Auskunft über ein aufbewahrtes Beweispaket: Nach der Kontolöschung können Sie es nicht mehr selbst einsehen — es gibt kein Konto mehr. Schreiben Sie uns an info@anwaltbrief24.de; wir teilen Ihnen mit, ob zu Ihnen noch ein Beweispaket vorliegt und was darin steht, und stellen es Ihnen auf Wunsch zur Verfügung (Art. 15 DSGVO). Weil das Paket Ihre Kontaktdaten gerade nicht mehr enthält, können wir es Ihnen nicht über Ihre E-Mail-Adresse zuordnen: Nennen Sie uns bitte, an wen der Brief ging, ungefähr wann, oder die Zahlungsreferenz aus Ihrem Kontoauszug.
Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO): Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Für uns zuständig ist:
Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA)
Promenade 18
91522 Ansbach
Telefon: +49 (0) 981 180093-0
E-Mail: poststelle@lda.bayern.de
Website: https://www.lda.bayern.de
10. Speicherdauer (Überblick)
- Server-/Hosting-Logs: bis zu 30 Tage
- Supabase Kontodaten: bis zur Kontolöschung durch den Nutzer
- Kontaktformular-Anfragen: 6 Monate nach abschließender Bearbeitung
- Stripe-Zahlungsdaten: Rechnungen und Buchungsbelege 8 Jahre, Handels- und Geschäftsbriefe 6 Jahre, Bücher und Aufzeichnungen 10 Jahre (§ 147 AO, § 257 HGB)
- Analyse-Daten GA4: 14 Monate
- Pseudonymisierungs-Dienstleister (anymize): nur für die Dauer des Maskierungsvorgangs; keine darüber hinausgehende eigene Speicherung
- Daten der Empfängerperson (Abschnitt 5.11): wie beim zugehörigen Fall; Versandnachweise für die Dauer der Nachweisführung; nach einer Kontolöschung bei bezahlten Fällen als Teil des Beweispakets bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Versandauftrag
- Brief-Versanddienstleister (LetterXpress): Empfängeradressen und Briefinhalte 60 Tage nach dem Versand, danach vollständige Löschung; Versandnachweise für die Dauer der Nachweisführung
- Fall- und Briefdaten: Löschen Sie Ihr Konto, löschen wir Ihre Fälle mit den Chatnachrichten, den hochgeladenen Dateien, den gesammelten Angaben zum Sachverhalt und dem Entwurfsverlauf; Kontaktdaten über das Nötige hinaus und das Konto selbst werden ebenfalls gelöscht. Fälle, für die weder eine Zahlung erfolgt ist noch ein Versandauftrag hinausging, verschwinden dabei restlos. Bei Fällen, für die Sie bezahlt haben oder für die ein Versandauftrag an den Versanddienstleister übermittelt wurde, übernehmen wir vorher ein kleines Beweispaket, das Sie über Ihr Konto nicht mehr erreichen — die Angaben dazu in einen getrennten Datenbereich, das PDF bleibt in unserem geschützten Dateispeicher liegen, wo Ihr Konto nach der Löschung keinen Zugriff mehr darauf hat: das versendete Brief-PDF (bei einem Erinnerungsschreiben auch dieses), Ihre Freigabe mit Zeitstempel, die Zahlungsdaten (Stripe-Kennungen, Betrag, Status), den Versandauftrag mit Sendungsnummer und Sendungsverfolgung, Name und Anschrift der Empfängerperson des Briefes sowie — falls vorhanden — die Erstattungsdaten und das Protokoll der Vorgänge zum Fall (Widerruf, Erstattungswunsch, Versandstopp, Abbestellen der Erinnerung, verbuchte Erstattung) mit Zeitpunkt und Weg. Ist ein bezahlter Fall nie versendet worden, bleibt nur das erstellte Brief-PDF mit Freigabe und Zahlungsdaten zurück — ohne Versandauftrag und ohne Sendungsnummer; Name und Anschrift der Empfängerperson speichern wir dann nicht gesondert, im Brief selbst stehen sie weiterhin. Zweck ist allein die Nachweisführung: belegen zu können, dass ein Schreiben in Auftrag gegeben und versandt wurde und dass die Zahlung erfolgt ist, etwa wenn jemand den Zugang bestreitet oder eine Zahlung zurückgefordert wird. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Nachweisführung) im Zusammenspiel mit Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO. Erstatten wir Ihnen nach der Kontolöschung noch Geld, vermerken wir Betrag, Zeitpunkt und Stand der Erstattung im Beweispaket; andere Änderungen sind daran nicht mehr möglich. Aufbewahrt wird das Beweispaket bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Versandauftrag, bei einem bezahlten Fall ohne Versand bis zum Ende des dritten Jahres nach der Zahlung (Regelverjährung, §§ 195, 199 BGB); danach entfernt ein wiederkehrender Lauf es samt PDF vollständig. Gegen die Aufbewahrung können Sie aus Gründen Ihrer besonderen Situation Widerspruch einlegen (Art. 21 DSGVO, Abschnitt 9). Für zahlungs- und abrechnungsrelevante Daten gelten daneben unverändert die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen: Rechnungen und Buchungsbelege 8 Jahre, Handels- und Geschäftsbriefe 6 Jahre, Bücher und Aufzeichnungen 10 Jahre (§ 147 AO, § 257 HGB)
- Vorgänge zu Eigenbrief-Aufträgen: Haben Sie zu einem Eigenbrief-Auftrag, der bereits an den Versanddienstleister übergeben war, einen Widerruf, einen Erstattungswunsch oder einen Versandstopp erklärt, bewahren wir davon nach einer Kontolöschung nur die Tatsache auf: welcher Vorgang, wann und über welchen Weg. War der Auftrag nie übergeben, entfällt dieses zusätzliche Minimalprotokoll; eine etwaige Widerrufserklärung bleibt davon unabhängig als Vertragskorrespondenz sechs Jahre gespeichert. Der Auftrag selbst wird mit Ihrem Konto gelöscht; in dem Eintrag steht keine Kennung Ihres Kontos, keine Kennung des Auftrags und keine Ihrer Eingaben, sondern nur eine beim Aufbewahren neu vergebene Nummer, die die Zeilen eines Vorgangs zusammenhält. Zweck ist auch hier allein die Nachweisführung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), aufbewahrt bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Vorgang, danach automatische Löschung durch denselben wiederkehrenden Lauf
- Warteliste: bis zum Widerruf Ihrer Einwilligung, spätestens 12 Monate nach Ende der Warteliste
- Online-Widerruf: Widerrufserklärungen als Vertragskorrespondenz 6 Jahre (§ 257 HGB, § 147 AO); das Versuchsprotokoll der Missbrauchsabwehr (public.widerruf_attempts) 30 Tage, danach automatische Löschung
11. Datenschutzbeauftragter
Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ist nach § 38 BDSG für uns nicht verpflichtend, da die gesetzlichen Schwellenwerte nicht erreicht werden. Bei Fragen zum Datenschutz können Sie sich direkt an den oben genannten Verantwortlichen wenden.
12. Fragen
Bei Fragen zum Datenschutz können Sie sich jederzeit an uns wenden:
E-Mail: info@anwaltbrief24.de
Stand: 06.09.2026
